FDP Frankfurt (Oder)
Stadtumbau 2030

Stadtumbau – aber richtig!

Die FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder) sieht in der aktuellen Fassung der Stadtumbaustrategie für die Jahre 2018-2030 noch kein geeignetes Instrument, die städtischen Quartiere auf Änderungen in der Bevölkerungsstruktur vorzubereiten. „Es fehlt ein strategischer Ansatz, der sowohl die aktuellen Planungen der Länder Berlin-Brandenburg berücksichtigt als auch die Steuerungsmöglichkeiten über die städtische WoWi sowie die in städtischer Hand befindlichen und 1000 Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser.“, kritisiert Thomas Wolff, Stadtverordneter und Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss. Angesichts der demographischen Entwicklung bietet sich die Möglichkeit, Familien und ältere Menschen wieder an die Oder zu holen – dies setzt aber ein passendes Wohnungsangebot voraus. Über eine entsprechende Flächenvermarktung könnten Preise auf städtischem Grund und Boden gesenkt und der Zuzug so stimuliert werden. Auch die Entwicklung in Słubice muss stärker berücksichtigt werden. Im Entwurf der Strategie wird dieser Teil der Doppelstadt nur zweimal genannt. „Ein gemeinsamer Handlungplan sieht anders aus.“, so Wolff weiter.

Dem Grundgedanken, die Verdichtung der Innenstadt stärker zu forcieren, stimmen die Liberalen grundsätzlich zu. „Stadtumbau muss aber auch dafür Sorge tragen, dass städtische Quartiere sinnvoll mit den Ortsteilen in Süd, West und Nord verknüpft werden und über eine ausreichende soziale und kulturelle Infrastruktur verfügen. Dies muss auch in den für die einzelnen Stadtteile definierten Zielen deutlich werden und hierauf werden wir entsprechend drängen.“